Fachfragen bei Baustoffe.de
Heber fragt am 15.10.2008:
Hallo,
mein Zementestrich ist nun seit 3 Wochen drin und bleibt so auch noch mind. 2 Wochen liegen (Probleme E-Anschluss).
Nun meine Bedenken sind das der Estrich dann beim anheizen reist und seine eigenschaften verliert durch das späte hochheizen. Wiederum kann man ja auch sagen er bindet schöööööööön langsam ab??!!
Wie seht ihr das?
mein Zementestrich ist nun seit 3 Wochen drin und bleibt so auch noch mind. 2 Wochen liegen (Probleme E-Anschluss).
Nun meine Bedenken sind das der Estrich dann beim anheizen reist und seine eigenschaften verliert durch das späte hochheizen. Wiederum kann man ja auch sagen er bindet schöööööööön langsam ab??!!
Wie seht ihr das?
1 Antwort(en), letzte am 15.10.2008:
Hallo, wenn man so in der Fachliteratur blättert, geht es meist darum, eine kurze Trocknungszeit zu erreichen. Sie haben ausnahmsweise mehr Zeit. Im `Protokoll zum Belegreifheizen des Estrichs` spricht man von einer Mindesttrocknungszeit bei Zementestrich von 21 Tagen. In der Literatur finde ich keine Angaben über eine maximale Trocknungszeit. Allerdings wird oft allgemein davon gesprochen, 21 Tage nach Verlegung mit dem Funktions- und dann mit dem Aufheizen zu beginnen. (Bzw. das Funktionsheizen wegfallen zu lassen und direkt mit dem Aufheizen anzufangen). Aber es sollte möglich sein, mit dem Aufheizen des Estrichs auch nach 5 Wochen zu beginnen. Das kontrollierte Auf- und Ausheizen dient dazu, die maximale Ausdehnung des Estrichs zu erreichen, überschüssiges Anmachwasser auszutreiben, Rissbildung festzustellen und zur Kontrolle der Heizung an sich (Letzteres: evtl. anfängliches Funktionsheizen). Das Trocknen des Estrichs ist fast ein Nebeneffekt und ein Austrocknen zur Belegreife eigentlich nicht gewährleistet, denn nach dem Heizen muss noch eine CM-Messung durchgeführt werden. Welche Eigenschaften sollte der Estrich also verlieren? Ist der Estrich nach Norm eingebaut, sollte bei dem kontrollierten Auf- und Ausheizen nach Protokoll keine Rissbildung auftreten.

