Fachfragen bei Baustoffe.de

 
Iron fragt am 18.07.2008:
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Zusammenhang mit einem Bauobjekt in Mönchengladbach wurde uns seitens der planenden Architekten die Frage gestellt, inwieweit bei einem üblichen schwimmenden Estrichaufbau (40 mm TS-Dämmung, 0,2 mm PE-Folie, 50 mm Calziumsulfatestrich)bedenken bestehen bei Verwendung einer darunterliegenden Stb.-Decke (d = 20 cm) mit Betonkernaktivierung (Vorlauf-Temperatur: ca. 24°C)? Diesbezüglich werden seitens des örtlichen Estrichlegers Bedenken hinsichtlich einer möglichen Durchfeuchtung der Dämmschicht geäußert. Über eine kurze Information Ihrer Erfahrungen im Umgang mit derartigen Sachverhalten wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüße
Dipl.-Ing. M. Straetmans
Ingenieurgesellschaft bsp.
Beratende Ingenieure für Bauphysik
Kapellstr. 14
40479 Düsseldorf
Tel.: 0211/513409-0
Fax: 0211/513409-20
 
 
  
 
1 Antwort(en), letzte am 21.07.2008:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 21.07.2008:
 
Diese Frage wurde freundlicherweise von Fa. Schoenox, H.Hornemann beantwortet:


Hallo Herr Päffgen,
die von Ihnen gestellte Frage wurde mir von meinem Kollegen Herrn Keil übermittelt.
Die Bedenken des Esrtichlegers sind mir nicht ganz klar. Befürchtet er, dass die Feuchtigkeit aus dem Estrich in die Dämmung gelangen kann oder, dass evtl. durch die Temperaturwechsel ein Taupunktproblem entsteht. (Nur gegen Erdreich) Meine Bedenken wären eher dahin zu sehen, dass der Wärmeübergang duch die Trittschalldämmung stark behindert wird und somit die Erwärmung träger. Durch die Feuchtigkeit hätte m.E. nur eine Mineralwolle o.ä. ein Problem.
Technisch sind diese Lösungen aber nicht so selten.

Ich hoffe ich konnte Ihne weiterhlefen.
Freundliche Grüße

André Hornemann
Leiter Anwendungstechnik Bereich Fliese
Dipl. Bauingenieur

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